Linsensorten

Tellerlinsen:

Sie sind die bekanntesten bei uns in Deutschland. Mit 6 bis 7 mm Durchmesser sind sie die größten Linsen. Man verwendet sie typischer Weise für Eintöpfe; aber auch für Aufstriche, Aufläufe und Pürees.

Belugalinsen:

Sie sind sehr klein und tiefschwarz. Sie sind edler als Tellerlinsen und zeichnen sich durch ihren feinen Geschmack aus. Besonders sind sie geeignet für Salate. Beim Kochen bleiben sie fest und knackig.

Berglinsen:

Berglinsen bezeichnet eher eine Gruppe von verschiedenen Linsen, als eine Sorte. Sie stammen aus verschiedenen Bergregionen. Alle werden oberhalb 700 m kultiviert. Sie sind etwas kleiner als die Tellerlinsen und ebenso fester und aromatischer.

Rote Linsen:

Sie gehören zu den geschälten Linsen. Beim Kochen zerfallen sie schnell und sind somit schneller essbereit. Rote Linsen müssen im Gegensatz zu anderen Linsen nicht eingeweicht werden. Sie können aufgrund der fehlenden Schale gut den Geschmack der Gewürze annehmen, haben jedoch auch weniger Ballaststoffe als andere.

Gelbe Linsen:

Genau wie die roten sind auch die gelben Linsen geschält. Daher zerfallen sie ebenso schnell beim Kochen. Genauso wie die roten werden sie typischer Weise als Dal Gericht zubereitet. Aufgrund der fehlenden Schale sind sie bekömmlicher aber haben auch weniger Ballaststoffe als andere.

Pardinalinsen:

Sie sind etwa 4 bis 5 mm groß und haben eine grau-braune Schale, und in ihrem Inneren sind sie gelb. Im Geschmack ähneln sie den Berglinsen.

Chateaulinsen:

Sie wachsen in der französischen Champagne und gehören zu den zarteren, kleineren Linsen. Sie sind von hellbrauner Farbe und haben einen feinen Geschmack. Chateau Linsen bleiben lange bissfest und eignen sich daher besonders für Salate.

Grüne Linsen aus Le Puy

Diese grünen Linsen entstammen den Vulkanböden der Auvergne. Sie sind nicht nur tiefgrün, sondern auch blau gesprenkelt. Ihr Namen „Puy-Linsen“ ist geschützt. Neben Belugalinsen sind sie eine der edelsten Linsenarten. Aus anderen Regionen kommend, werden sie schlicht „grüne Linsen“ genannt. Puy-Linsen schmecken sehr aromatisch und haben ein nussiges Aroma. Sie eignen sich besonders für Salate und feine Suppen.

Alblinse

Mit der Änderung der Agrarstrukturen jedoch verschwanden Linsen aus der Landschaft. Die Alblinse wurde wiederentdeckt und ist die einige Linse, die in Deutschland angebaut wird. Späth’s Alblinse 1 ist etwas größer und mehliger während Späths Alblinse 2 klein ist, fein und leicht nussig im Geschmack ist.

Trojalinsen

Trojalinsen sind mittelgroß, werde mehlig beim Kochen und haben einen kräftigen Geschmack. Sie sind vor allem für rustikale Eintöpfe geeignet.

Castelluccio-Linsen

Castelluccio-Linsen stammen aus Umbrien und werden auf 1.400 m Höhe angebaut. Sie sind sehr klein und von grün-brauner Farbe. Typisch ist die zarte, dünne Schale und ihr zart nussiger Geschmack.