Spinat – bringt Schwung in die Bude

Dieses heimische Gemüse macht im wahrsten Sinne munter. Das war auch dem berühmten Popeye sehr bewusst. Wenn man ihn antraf verspeiste er entweder büschelweise Spinat, oder er verprügelte mit seiner neu gewonnenen Kraft die bösen Buben. Etwas trockener ausgedrückt: Über seinen sehr hohen Chlorophyll Gehalt (Pflanzenfarbstoff) bringt er, aufgrund einer besseren Verteilung des Sauerstoffs, ordentlich Schwung in den Organismus. Ein hoher Gehalt an Chlorophyll führt automatisch zu einem hohen Mineralstoffgehalt. Besonders reich ist der Spinat an Magnesium, Kalium und Eisen.

Wirkung von Spinat:

Kaum ein anderes Gemüse hat eine so große Nährstoffdichte wie der Spinat. Er beseitigt also Defizite in der Ernährung der einzelnen Gewebearten (zB. Nervengewebe, Muskelgewebe).

  • Durch den hohen Ballaststoff Gehalt (Pflanzenfasern), wirkt Spinat hervorragend für den Aufbau der Darmschleimhaut und dessen Bakterienkultur. Ballaststoffe regen außerdem den Darm an und machen den Stuhl weicher.
  • Neben dem hohen Mineral – und Ballaststoffgehalt, hat es ebenfalls einen hohen Vitamingehalt. Allen voran Carotinoide (Provitamin A), Vitamin K, B1, B2, B6, Folsäure. Ebenso eine gute Menge an Vitamin C.
  • An den reichhaltigen B Vitaminen kann man die gute Wirkung des Spinats für unser Nervensystem ableiten (zB. fördert es die Leistungsfähigkeit des Gehirns).
  • Über den hohen Kalium Gehalt wirkt es ausleitend und entwässernd.
  • Empfohlen wird der Spinat auch bei degenerativen Augenerkrankungen wie die Macula Degeneration.  Das liegt am hohen Carotinoid Gehalt (Spinat enthält im speziellen Lutein und Zeaxanthin, die zu den Carotinoiden gehören).

Wieviel Spinat sollten Sie essen?

Wie bei vielen Dingen kann ein zu viel auch nachteilig sein. Ein tägliches Entsaften zB. könnte zu viel des Guten sein. Die im Spinat enthaltene Oxalsäure kann in solcher Menge eine Person mit einer Nierenschwäche belasten. Also lieber Spinat kochen oder falls Sie regelmäßig Smoothies zubereiten, dann reicht es eine kleine Handvoll Spinat 3 bis 4 mal wöchentlich mit dazuzugeben.

Zusammengefasst:

Spinat ist sehr nährend und aufbauend und wirkt Blut bildend.

Aus ayurvedischer Sicht:

Spinat wirkt Vata ausgleichend. In größeren Mengen und das häufiger, erhöht es leicht Pitta (über die Säure). Es hat also eine leicht wärmende Wirkung.

 

 

 

 

 

 

 

 

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