Schuppenflechte – Psoriasis

Die Schuppenflechte ist eine häufig vorkommende Hauterkrankung, und Betroffene wenden sich vermehrt an eine Naturheilpraxis. Mit gutem Grund: Schulmedizinisch gilt sie als nicht heilbar und die angebotenen therapeutische Maßnahmen erscheinen sehr begrenzt.

  • äußerlich durch Salben und Bestrahlung.
  • innerlich hauptsächlich über Kortison und Vit. D Abkömmlinge.

Naturheilkundliche Sicht – und Vorgehensweise:

Grundsätzliches zur Schuppenflechte: 

Wir haben es hier mit einer Autoimmunerkrankung zu tun. Was bedeutet, dass sich das Immunsystem gegen die Zellen des eigenen Körpers richtet.
Auffällig ist, dass sie familiär gehäuft auftritt. Es spielt also eine genetische Veranlagung eine Rolle.
Zum Ausbruch kommt es, wenn weitere auslösende Faktoren hinzukommen, wie zB. eine Immusystem Schwächung durch zu viel Stress.

typische Symptome:

Die betroffenen Stellen erscheinen entzündlich gerötet, scharf abgegrenzt von silbrig glänzenden Schuppen bedeckt. Meist sind die Ellenbogen, Knie, der Kopfbereich und die Handteller betroffen.

Naturheilkundliche Behandlung:

Wir können auch in der Naturheilkunde nicht von einer gänzlichen Heilung der Schuppenflechte sprechen. Zu tief ist sie im System des Betroffenen verankert.
Dennoch erleben wir bei einer langfristigen Behandlung eine deutliche Verbesserung der Symptomatik. Die Hauterscheinungen verbessern sich im Laufe der Behandlung bishin zum Verschwinden.

Warum schuppt die Haut?

Einfach ausgedrückt läuft der Hautstoffwechsel zu schnell ab. Dem liegt eine Entzündungsreaktion aufgrund der autoimmunen Reaktion zugrunde. Die Hautzellen teilen sich zu schnell, und es entstehen zu viele überschüssige Zellen, die von der Haut nicht abgestoßen werden können. So entsteht eine Schuppenbildung.

Wir haben es mit einer fortschreitenden Erkrankung zu tun, die sich auch auf die Gelenke verlegen kann und dort zu rheumatischen Beschwerden führen kann. Daher ist eine Therapie dringend zu empfehlen, die ohne Nebenwirkungen auskommt und in die Tiefe des Stoffwechsels dringen kann.
Dies erreichen wir mit Hilfe von Heilpflanzen, Mineralien und anderen naturheilkundlichen Mitteln.

Die wichtigsten Therapiesäulen:

Zuerst geht es darum, den Stoffwechsel beruhigend zu kräftigen.
Über die Anwendung von Heilkräutern wirken wir auf eine Verlangsamung des Hautstoffwechsels ein.

Eine weitere wesentliche Säule wird sein, den Fettstoffwechsel zu reaktivieren, damit sich die Haut von innen beruhigen kann. Es hat sich herausgestellt, dass sich Omega-3-Fettsäuren günstig auf die Schuppenflechte auswirken.

Ebenso ist es wichtig den Mineralstoffwechsel korrigierend zu verbessern.
Kieselsäure, Zink, Kalzium und Schwefelverbindungen spielen eine übergeordnete Rolle.

Eine wichtige Rolle spielen noch die äußerlichen Behandlungen wie Lichttherapie (Bestrahlung), Bewegungs – (aktives Schwitzen) und Ernährungstherapie.

Den Erfolg bringt letztlich die Bemühung, sprich Disziplin, des Betroffenen, und die individuelle Verabreichung von Heilkräutern und Mineralien des Therapeuten. Sie wird bei jedem Patienten anders aussehen.

Drei wichtige Heilpflanzen:

  • Sarsaparillenwurzel:
    wirkt Blutreinigend und aufgrund seiner Steroidsaponine auf das Hormossystem und den Hautstoffwechsel.
  • Erdrauch:
    Er enthält die sogenannte Fumarsäure, die auf unseren Hautstoffwechsel nachgewiesener weise wirkt.
  • Birke:
    Ihr Innhaltsstoff Betulin wurde vor allem untersucht. Eine abschuppende und entzündungshemmende Wirkung wurde festgestellt. Die Birke hat natürlich noch viele andere Wirkungen, mit denen man Bücher leicht füllen kann. Ebenso ist es bei genanntem Erdrauch und der Sarsaparillenwurzel.

Ayurvedische Sicht – und Behandlungsweise:

Aufgrund von einer schlechten Ernährungs – und Lebensweise kommt es zu einem Ungleichgewicht der drei Doshas. Pitta erhöht sich und ebenso Aama. Dieses beeinflusst das Blut und erzeugt wiederum noch mehr Hitze. Das Immunsystem wird dadurch geschwächt, so dass diese Faktoren tiefer ins Gewebe vordringen und Haut-, Muskelgewebe und das lymphatische System betreffen.

In der Praxis finden wir tatsächlich immer ein zuviel an Hitze und Schlackstoffen (Aama) vor. Wir können das leicht anhand der Pulsdiagnose feststellen.
Die ayurvedische Denkweise ist somit entsprechend der westlichen Naturheilkunde.

Das zu viel an Hitze (Pitta) ist der Feststellung des zu schnellen Hautstoffwechsels und der Entzündlichkeit gleichzusetzen. Die roten Hauterscheinungen und das Jucken zeigen das zu viel an Hitze deutlich auf. Ebenso spielt in der Naturheilkunde die Blutreinigung immer eine entscheidende Rolle. Dem entsprechend benennt es Ayurveda als erhöhtes Aama.

Die Therapiesäulen sind in der Ayurvedischen Medizin sehr klar:

Balancieren der Doshas, insbesondere Senkung der Hitze.
Wesentlich wird sein, Aama mehr und mehr im Körper zu reduzieren.
Um das zu erreichen werden Kräuter für die innerliche Einnahme verabreicht.
Eine Ernährungsumstellung ist in den meisten Fällen sehr wichtig. Diesbezüglich hat Ayurveda klare Richtlinien.
Eine Entgiftungskur alle zwei Jahre ist von Nöten, um tiefer in die Prozesse eindringen zu können.

Bei den von Schuppenflechten erkrankten, ist der erhöhte Stressfaktor immer wieder auffällig. Auch diesen Punkt spricht Ayurveda an und beeinflusst ihn günstig mit entsprechenden Kräutern und äußerlichen Anwendungen wie den Stirnguss und den Herzguss.

Fazit:

Alles im allen ist die Therapie der Schuppenflechte eine langfristige.
Es verlangt dem Patienten Geduld und Disziplin ab. Dieses wird jedoch mit einer deutlichen Linderung und sogar mitunter völligem Verschwinden der Symptome belohnt.
Ayurvda beleuchtet die zugrunde liegende Prozesse klar und zeigt uns den Weg um gesundend einzuwirken. Die Naturheilkunde bietet uns zusätzlich hilfreiche Methoden, wie zB. die Bestrahlung an.

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