Helicobacter pylori

Helicobacter pylori ist ein Stäbchen Bakterium und kann sich in der Magenschleimhaut ansiedeln. Um in dem sauren Milieu des Magens zu überleben, bedient es sich verschiedener Strategien:

  •  Sie haben die Fähigkeit ein bestimmtes Eiweiß zu bilden, welches sie absondern, um sich vor der aggressiven Salzsäure zu schützen.
  • Sie siedeln sie sich bevorzugt in der Magenschleimhaut an, wo sie vor der Salzsäure geschützt sind.

Bei einer zu hohen Ansiedelung, kann die Schleimhaut geschädigt werden. So hat man bei verschiedenen Gastritis Formen vermehrt eine Besiedlung dieses Bakteriums festgestellt.
Nach heutigem Stand kann man sagen, dass die halbe Menschheit den Helicobacter im Magen inne hat. Es gibt verschiedene Arten, die unterschiedlich stark oder schwach die Schleimhaut reizen. Man hat festgestellt, dass aufgrund einer hohen Besiedlung zum einen die Gefahr an Magenkrebs steigt, zum anderen aber sinkt die Gefahr an Lungenkrebs und Schlaganfall. Die Wirkung des Helicobacter ist also noch lange nicht zu genüge erforscht.